Aufgaben fuer Donnerstag,19.03.2020 Gruppe 1 & 2

Gruppe Donnerstag 16:00-17:30 Uhr

Hinweise fuer die Eltern: 

Lernziele:
  • Mit Hilfe eines Schreibplans verschiedene Texte erstellen können
Aufgaben:
  • Schreibpläne zu verschiedenen Textarten erstellen

Erlebniserzählung schreiben. Schreibe eine Erlebniserzählung. Schaue dir die Regeln fuer eine Erlebniserzählung in deinem Heft an.
Eerstelle zunächst einen Schreibplan, bevor du beginnst: 

Link zum Schreibplan: Schreibplan

Folgendes kann dir helfen:

Rahmenthemen

Du kannst bei deiner Erlebniserzählung einfach ein Thema wählen, das dir besonders am Herzen liegt. Aus folgenden Bereichen kannst du z.B. aussuchen:

  • Tiere
  • Ferien
  • Schule
  • Sport
  • bei der Oma
  • mein Geburtstag

Typische Situationen können hierbei sein:

  • Ich habe etwas verloren.
  • Ich warte auf meinen Freund / meine Freundin.
  • In Gefahr
  • Ich war noch nie so traurig
  • Ein falscher Verdacht.
Halte deinen roten Faden ein. Bleibe deiner Geschichte treu und schreibe konsequent nach deinem Schreibplan (Einleitung, Hauptteil, Höhepunkt, Schluss).

Eine gute Einleitung

Schreibe eine gute Einleitung. In der Einleitung informierst du den Leser über …

  • Ort (ein Klassenzimmer/bei dir im Garten)
  • Zeit (nachmittags um 15 Uhr)
  • die wichtigsten Figuren (Peer, Janis, du und Karlo)

Tipps zur Sprache

Verwende wörtliche Rede. Wenn du wörtliche Rede verwendest, ist das für deinen Leser spannender. Er hat das Gefühl, direkt neben den Figuren zu stehen und ihnen zuzuhören.
„Immer spionierst du mir nach“, schrie Luzi auf einmal Torben an. „Wenn du das nochmal machst, werde ich meinen Dobermann auf dich hetzen!“


Verwende starke Verben (s. Wortliste) und anschauliche Adjektive. Deine Geschichte wird bunter, wenn du sie benutzt.
(schleichen, huschen, gespenstisch, riesig, wunderschön)


Verwende Spannungsmacher wie plötzlich, dann und auf einmal.


Schreibe im Präteritum. Eine Geschichte ist etwas, was in der Vergangenheit stattfindet und vorbei ist. Also verwendest du das Präteritum. (schlich, lief, rannte, schnaufte, verneinte)

Überschrift und Schluss

Außerdem sind noch deine Überschrift und der Schluss wichtig:

  1. Gib deiner Geschichte eine gute Überschrift. Sie macht den Leser neugierig, erzählt aber nicht alles.
    (Das geborgte Fahrrad)

    2. Löse die Spannung am Schluss auf. So wird die Geschichte eine runde Sache. (Das nächste Mal muss ich daran denken eine Luftpumpe mitzunehmen, damit ich nicht wieder kilometerweit schieben muss.)



Starke Verben verwenden

Welche Verben machen deine Geschichte spannender?

Hier kommt eine Liste mit Verben:

gehen:

  • humpeln
  • schlendern
  • rennen
  • huschen
  • flitzen
  • rasen
  • trödeln
  • sausen
  • schleichen

sagen:

  • schreien
  • rufen
  • antworten
  • brüllen
  • behaupten
  • sprechen
  • fragen
  • verneinen
  • zischen

Mit allen Sinnen beschreiben

Wenn du deine Geschichte spannender machen willst, kannst du vor allem auch beschreiben, was die Figuren mit den Sinnen erfahren:

  • sehen (Auf einmal sah sie den Einbrecher ganz deutlich vor sich.)
  • hören (Er konnte sein Herz klopfen hören und hielt den Atem automatisch an.)
  • fühlen (Ich fühlte mich taub und kribbelig zugleich.)
  • riechen (Es roch nach Benzin und einem Mischmasch aus Kaffee und Vanille.)
  • schmecken (Mango, mmh, das hatte sie lange nicht mehr gegessen.)
  • ertasten (Der Boden war feucht, riffelig und an manchen Stellen von tiefen Löchern duchfurcht.)

 
Deine Erzählung ist fertig? Hier eine CHECKLISTE: 
  • Informiert die Einleitung über die wesentlichen Dinge?
  • Hat deine Geschichte einen roten Faden?
  • Hat deine Geschichte einen Höhepunkt?
  • Gibt es einen runden Schluss inklusive Schlusssatz?
  • Ist deine Überschrift gut gewählt?
  • Hast du deine Geschichte im Präteritum geschrieben?
  • Hast du an wörtliche Rede gedacht?
  • Sind auch starke Verben und Adjektive in die Geschichte eingebaut?
  • Beschreibst du die Geschichte mit allen Sinnen?

 

Gruppe Donnerstag 17:30-19:00: 

Hinweise fuer die Eltern:

Lernziele:
  • unterschiedliche Verwendungen von wenn und wen unterscheiden und anwenden können
  • verschiedene Stellungen im Satz von wenn und wen verstehen
  • verschiedene Deutungen und inhaltliche Veränderungen erkennen
Aufgaben:
  • Lückentexte
  • Lückensätze

Wann wird wenn benutzt?

Der Vokal wird kurz gesprochen und wenn ist eine Konjunktion. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass durch das Weglassen des zweiten -n in der Konjunktion inhaltliche und lautliche Konsequenzen auftreten. Das wenn hat also die Aufgabe als Konjunktion zwei Teilsätze miteinander zu verbinden. Dabei kann es sich um einen Hauptsatz mit Nebensatz bzw. zwei Nebensätze handeln.

Wann wird wen verwendet?

Wen ist ein Interrogativpronomen oder ein Relativpronomen. Als Interrogativpronomen fragt wen nach einem Objekt. Dies geschieht durch die Frage "wen oder was"?

Als Relativpronomen wird ein Relativsatz eingeleitet. Ein Relativsatz ist ein spezieller Nebensatz. Das Wort bezieht sich dann auf die Aussagen oder ein Nomen im übergeordneten Satz.

 
 
Aufgaben: Setze das richtige Wort in die Luecke ein. Ueberlege, was die Sätze auf finnisch bedeuten. Deine Eltern können dir dabei helfen. Lies den Text auf dem Arbeitsblatt 3 laut vor.