Rhetorische Mittel
Hier einige Beispiele für rhetorische Mittel, die du in einer Rede oder in einem Vortrag benutzen kannst. In den Schreibanweisungen findest du die selben Mittel auf Finnisch erklärt.
Alliteration
Lautwiederholung
Wörtliche Wiederholung des Satzanfanges
Die Ausdrücke nehmen an Gewicht/Wichtigkeit ab.
Ausdruck einer Sache durch ein Gegenteil; feiner, oft verdeckter Spott.
Die Ausdrücke nehmen an Gewicht/Wichtigkeit zu. Am Ende kommt der Höhepunkt.
Übertragung des Wortes in eine uneigentliche Bedeutung.
Ersetzung des eigentlich gemeinten Wortes durch ein anderes, das doch eine nahe Beziehung zu ihm hat.
Eine Frage, auf die man keine Antwort erwartet. Sie wird oft als Aufforderung benutzt.
Meist leicht verständlicher, wertender Ausdruck, der als Mittel zur Propaganda verwendet wird, gesellschaftlich wichtig und aktuell, wie z.B. Arbeitslosigkeit oder Freiheit.
Wiederholung durch Wörter mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung.
Witziger Umgang mit Wörtern, kann z.B. auf Dobbeldeutigkeit oder Homonymie basieren.
Die Zitate sind aus der Rede von John F. Kennedy am 26.6.1963 in Berlin.
Alliteration
Lautwiederholung
Kurze Künstler können kaum kleine Karotten kauen.
AnapherWörtliche Wiederholung des Satzanfanges
„Ich bin stolz, heute in Ihre Stadt...
Ich bin stolz, auf dieser Reise die Bundesrepublik Deutschland...
Ich bin stolz darauf, mich mit der Kultur...“
AntiklimaxIch bin stolz, auf dieser Reise die Bundesrepublik Deutschland...
Ich bin stolz darauf, mich mit der Kultur...“
Die Ausdrücke nehmen an Gewicht/Wichtigkeit ab.
Anfangs arbeiteten alle fleißig, dann ließ das Interesse nach und schließlich war das Resultat allen egal.
IronieAusdruck einer Sache durch ein Gegenteil; feiner, oft verdeckter Spott.
Viel Spaß bei der Arbeit! (Wenn der Redner mit dem Urlaub beginnt ;-)
„Ein Leben in der Freiheit ist nicht leicht, und die Demokratie ist nicht vollkommen. Aber wir hatten es nie nötig, eine Mauer aufzubauen, um unsere Leute bei uns zu halten und sie daran zu hindern, woanders hinzugehen.“
Klimax„Ein Leben in der Freiheit ist nicht leicht, und die Demokratie ist nicht vollkommen. Aber wir hatten es nie nötig, eine Mauer aufzubauen, um unsere Leute bei uns zu halten und sie daran zu hindern, woanders hinzugehen.“
Die Ausdrücke nehmen an Gewicht/Wichtigkeit zu. Am Ende kommt der Höhepunkt.
„...über die Freiheit dieser Stadt Berlin, über die Freiheit Ihres Landes hinweg auf den Vormarsch der Freiheit überall in der Welt...“
MetapherÜbertragung des Wortes in eine uneigentliche Bedeutung.
Tischbein, ein Meer von Tränen
„Sie leben auf einer verteidigten Insel der Freiheit.“
Metonymie„Sie leben auf einer verteidigten Insel der Freiheit.“
Ersetzung des eigentlich gemeinten Wortes durch ein anderes, das doch eine nahe Beziehung zu ihm hat.
Lasst uns ein Glas trinken! (Man trinkt ja nicht das Glas sondern den Inhalt, Wein o.Ä.)
Rhetorische FrageEine Frage, auf die man keine Antwort erwartet. Sie wird oft als Aufforderung benutzt.
Wer könnte diese Bitte ablehnen?
SchlagwortMeist leicht verständlicher, wertender Ausdruck, der als Mittel zur Propaganda verwendet wird, gesellschaftlich wichtig und aktuell, wie z.B. Arbeitslosigkeit oder Freiheit.
„Die Freiheit ist unteilbar, und wenn auch nur einer versklavt ist, dann sind nicht alle frei.“
SynonymieWiederholung durch Wörter mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung.
frisch und munter, Frost und Kälte
WortspielWitziger Umgang mit Wörtern, kann z.B. auf Dobbeldeutigkeit oder Homonymie basieren.
Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
Zwei Ferkel (kleine Schweine) reden miteinander.
Das eine fragt: Was wird wohl aus uns beiden?
Das andere antwortet: Das ist doch Wurst.
Zwei Ferkel (kleine Schweine) reden miteinander.
Das eine fragt: Was wird wohl aus uns beiden?
Das andere antwortet: Das ist doch Wurst.
Die Zitate sind aus der Rede von John F. Kennedy am 26.6.1963 in Berlin.