Der Buchdruck

​Die wichtigste und bedeutendste Erfindung der Neuzeit ist die Erfindung des Buchdrucks. Dieser wurde von Johannes Gutenberg erfunden.

Im Jahr 1450 eröffnete Gutenberg in Mainz die erste Druckerei. Mit Hilfe von einzelnen Lettern aus Metall, die er zu beliebigen Wörtern zusammensetzen konnte, und der Druckerpresse ist es ihm gelungen, ganze Texte und Bücher in großen Mengen zu drucken. Es bedeutete einen enormen Fortschritt: Man konnte viel schneller und mehr Texte vervielfältigen als im Mittelalter, wo man Bücher noch von Hand geschrieben hatte. Scherzhaft könnte man sagen, dass somit die Informationsgesellschaft geboren wurde.

“Gutenberg veränderte wirklich die Art, wie wir Wissen teilen und half der Welt, Entdeckungen zu machen, deren Ausmaß ohne das Buch nie möglich gewesen wäre.” So äußerte sich einmal Bill Gates über Johannes Gutenberg.

Anfang des 16. Jahrhunderts gab es schon 271 Druckereien in Europa. Es wurden kirchliche Texte gedruckt, aber auch Texte, die neue Ideen und wissenschaftliche Erkenntnisse verbreiteten. Gutenbergs Erfindung und seine Verbesserungen des Arbeitsvorgangs erlaubten eine Massenproduktion. Man schätzt, dass es in Deutschland um 1500 etwa 100 000 gedruckte Bücher gab.

Helpdesk im Mittelalter (froggygermany)