Das Klima in Berlin und Brandenburg
Der Deutsche Wetterdienst konnte feststellen, dass seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 die durchschnittliche Jahrestemperatur in der Region Berlin-Brandenburg bereits um 1,3 Grad auf 9,3 Grad Celsius gestiegen ist. Weitere Klimadaten, die zeigen, wie deutlich die Region schon jetzt vom Klimawandel betroffen ist, sind sowohl die Verschiebung der Niederschlagsmenge als auch die Änderung der Niederschlagsform. Allein heutzutage gibt es viel weniger Schnee als noch vor gut 50 Jahren. Klimaforscher erwarten in Zukunft für die Sommer mehr und längere Trockenphasen. Niederschlag würde den Berechnungen zufolge zunehmend in der Winterperiode fallen. Die Einwohner von Berlin und Brandenburg bemerken aber auch immer häufiger, wie sich die Jahreszeiten verändern. So verkürzt sich beispielsweise der Winter, weil der Frühling früher beginnt. Daraus resultiert, dass sich ebenso die Vegetationszeit der Pflanzen ändert. Außerdem dürfte sich die Anzahl der besonders heißen Tage, an denen das Thermometer auf über 35 Grad ansteigt, erhöhen. Diese Hitze- und Niederschlagsextreme könnten für die Region Berlin-Brandenburg fatale Folgen haben. Besonders die für Brandenburg typische Landwirtschaft würde sehr stark darunter leiden.