2.34 Leseverständnis: Artenschutz weltweit

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A) Lies den Text und entscheide, welche Teilüberschrift (A–C) in die Gefahrenboxen 1–3 kommt.
A. Klimakrise
B. Verlust von Lebensraum
C. Wilderei

ARTENSCHUTZ WELTWEIT

Seit 1970 sind die Wildtierbestände weltweit um durchschnittlich 69% gesunken. Momentan erleben wir das größte Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. Über 32.000 verschiedene Tierarten stehen schon auf der Roten Liste. Dazu gehören u.a. ein Viertel aller Säugetierarten oder jede achte Vogelart. Täglich verschwinden mehr Arten von unserem Planeten, aber noch ist es nicht zu spät. Denn durch sinnvolle Maßnahmen kann der Mensch einen Großteil bedrohter Tierarten schützen.

Eine der größten internationalen Organisation, die sich für den Natur- und Umweltschutz engagiert, ist die Schweizer Stiftung WWF. Sie wurde 1961 gegründet und setzt sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt auf der Erde ein. Weitere wichtige Ziele des WWF sind das Ende der Wilderei, der langfristige Erhalt von Lebensräumen und die Ausweitung von Schutzgebieten. Denn überall auf der Welt sind die Tiere durch die Abholzung der Wälder, durch illegalen Handel oder durch die Folgen der Klimaveränderung bedroht.


Gefahr 1:
Schon heute ist ca. die Hälfte der ursprünglichen Wälder der Welt verschwunden, weil der Mensch Platz für Landwirtschaft, Siedlungen, Straßen, Pipelines und andere industrielle Entwicklungen braucht. Es werden 10-mal mehr Bäume abgeholzt, als neue Bäume nachwachsen können. Deshalb ist es wichtig, Schutzgebiete auf dem Land und im Meer zu schaffen, dass nicht noch mehr ökologische Lebensräume verloren gehen. Der WWF ist bemüht naturnahe Kulturlandschaften wiederherzustellen und die biologische Vielfalt zu erhalten. Dabei spielt besonders die Zusammenarbeit mit Regierungen und Unternehmen eine wichtige Rolle.


Gefahr 2:
Die Wilderei, d.h. die verbotene Jagd auf streng geschützte Tierarten, hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Besonders in den Ländern Ost- und Südostasiens gibt es eine vermehrte Nachfrage danach. So töteten Wilderer bspw. im Jahr 2015 ca. 20.000 Elefanten. Aber einige Tierarten sind auch durch die Fischerei oder die Jagd bedroht.


Gefahr 3:
Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist allerdings die Klimakrise. Sie ist nicht nur für die Tiere, sondern auch für uns Menschen und die gesamte Natur tödlich. Aufgrund steigender Temperaturen ändert sich das Wanderungs- und Reproduktionsverhalten der Tiere. Das kann man daran erkennen, dass die Klimakrise schon jetzt Arten dazu zwingt, in andere Gebiete auszuweichen. Für den Menschen bedeutet das, dass wir weniger Energie verbrauchen und auf naturverträglich erzeugte erneuerbare Energien umsteigen müssen. Dabei muss die Politik langfristige Ziele setzen und zuverlässige Bedingungen schaffen. Auch die Wirtschaft muss ihre Verantwortung viel ernster nehmen, indem sie Produkte und Dienstleistungen anbieten, die das Klima schützen. Jeder einzelne Mensch sollte endlich damit beginnen, Verantwortung zu übernehmen, z.B. beim Einkaufen, Autofahren oder bei unserem Müll. Denn sie aktivieren positive und negative wirtschaftliche Entwicklungen. Schließlich sind wir alle daran beteiligt, und müssen deswegen auch alle etwas dagegen tun.


B) Entscheide nach dem Lesen, ob die Behauptungen richtig oder falsch sind. Verbessere die falschen Aussagen.

1. Täglich sterben viele Tierarten auf der Welt und der Mensch kann nichts dagegen tun.




2. Die Schweizer Stiftung WWF setzt sich weltweit für die Umwelt und den Naturschutz ein.




3. Für einen abgeholzten Baum werden 10 Bäume nachgepflanzt.




4. Wilderer verkaufen ihre Produkte vor allem in Südostasien.




5. Wegen der Klimakrise müssen viele Tiere in andere Lebensgebiete umziehen.





C) Welche Ziele verfolgt die Schweizer Stiftung WWF? Schreibe sie auf.

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